Einrichten eines neuen MacBooks per Neueinrichtung

Wenn ein neues MacBook ins Haus kommt, stellt sich die Frage, wie man die Daten des alten MacBooks auf das neue Gerät übertragen kann.

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, die sich ergeben:

  1. Übertragen der alten Daten per Migrationsassistent
  2. Als neues Gerät einrichten und Dateien manuell kopieren

In meinem Fall hatte ich das Problem, das die Übertragung der Daten per Migrationsassistent wieder zwei Möglichkeiten hatte: Per Time Capsule Backup oder direkt Peer-To-Peer.
Der Erste Fall – Wiederherstellung von der Time Capsule schein erstmal ganz gut zu klappen. Der Ersteinrichtungs-Assistent hat die Time Capsule und die Backups sofort erkannt und mir gleich das Backup angeboten.
Nach der Auswahl des Backups erschien nach einiger Zeit die Inhalte: Benutzeraccounts, geänderte Dateien,Apps usw.

Mit der Auswahl startet dann auch die Wiederherstellung. Dachte ich zumindest. Zuerst wurden Daten gesammelt (ca. 1 Stunde) dann startet die eigentliche Übertragung. Allerdings grottenlahm.
Die Anzeige der Restzeit zeigte 6 Stunden an. Und auch am nächsten Morgen immer noch 6 Stunden.
Das war also nichts.

Im nächsten Versuch habe ich dann eine Rechner-Zu-Rechner Verbindung „Peer-To-Peer“ aufzubauen.
Auf dem alten Computer wird dazu der Migrationsassistent gestartet und die Option „Auf einen anderen Computer übertragen“ auswählen. Am neuen Computer wird wie beim ersten mal die Auswahl „Aus Time Capsule oder einen anderen Computer“ gewählt.

Auch das war mit mehreren Stunden geschätzter Zeit sehr lahm. Über Nach brach die Übertragung wieder ab.

Neuinstallation

Da der Computer schon sehr alt war und auch schon davor von anderen Backups wieder hergestellt wurde fand ich es gar nicht so schlimm, den neuen Computer als ‚Neu‘ einzurichten und eben keine alten Daten zu übernehmen.

Kein Problem – die meisten Daten wie Kalender, eMails, Kontakte usw. liegen eh‘ in der Cloud. Die anderen Daten wie Foto-Mediathek, Dokumente kann man rüberkopieren.

Im alten Computer kann man in den Systemeinstellungen dann unter „Freigaben“ – Dateifreigabe den Benutzerorder freigeben und nach und nach die gewünschten Daten auswählen und auf den neuen Computer übertragen.

Dieses Verfahren war dann für mich tatsächlich das Beste gewesen. Nur noch die wirklich wichtigen Apps und wirklich benötigte Daten. Dadurch habe ich fast 100 Gigabyte gespart.

Fazit

Für normal genutzte Computer ist der Migrationsassistent oder der Weg über ein Backup auf jeden Fall anzuraten. Bei überschaubaren Datenmengen ist das schnell, einfach und zuverlässig.
Für stark genutzte Entwicklerrechner die seit Jahren in Benutzung sind mit oft wechselnden Apps, die immer wieder installiert und deinstalliert wurden, kann es angeraten sein, nach einigen Jahren einmal eine Neuinstallation und ein manuelles Kopieren durchzuführen.