Warum ich nach über 10 Jahren als Software Entwickler beim selben Arbeitgeber gewechselt habe.

Hallo, seit langer Zeit blogge ich mal wieder.

Seit 2006 arbeitete ich bei einem führenden PLM (Produkt – Lebenslauf Management) Hersteller als Software Entwickler.
Warum habe ich dennoch den Arbeitgeber gewechselt?
Es spricht einiges dafür, dies nicht zu tun. Im alten Job hat man dies sicher:
– Einen sicheren Arbeitsplatz
– Man kennt die Kollegen
– Die Aufgaben sind einem vertraut, man kann ‚im Schlaf‘ die Arbeit erledigen

Auf der anderen Seite steht:
– Man ist ‚der Neue‘, ist auf sich alleine gestellt
– Alle Abläufe, Produkte sind unbekannt
– Man benötigt Hilfe in der Einführung
– Ist der Arbeitsplatz wirklich sicher? Die Neuen müssen meist zuerst gehen, wenn es Probleme gibt.
… usw..

Doch genau dieser letzte Punkt „Man kann den Job im Schlaf“ sollte einen Entwickler aufhorchen lassen. Hier stecken die Aussagen drin „Ein lauer Job“ und „Man ist nicht herausgefordert“.

Genau das ist mir passiert: Wenn man nur noch einen Auftrag nach dem anderen Auftrag abarbeitet – und gewiss, da gab es immer mal kleinere fachliche Herausforderungen- aber nicht wirklich etwas innovatives leistet, dann kann man diese Aufgaben auch einen Automaten erledigen lassen.

Mir aber wurde es wichtig, als Entwickler etwas zu entwicklen. Also etwas wachsen zu lassen, als Teil eines grösseren Systems umzusetzen, dabei auch mal neue Pfade zu betreten. In der modernen Zeit ändern sich Anforderungen ständig, mir fehlte es, sich daran anzupassen und den Zeitgeist mit zu gestalten, anstatt diesem Jahre später hinterher zu rennen.

Ich habe also den Entschluss gefasst, mich nach Aufgaben und eben Herausforderungen umzusehen, anstatt nur eine Arbeit „im Schlaf“ zu machen.